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Ihr Urlaub zwischen Berg und Meer ...
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Valle Fontanabuona

Fontanabuona: Zone mit wichtigen kulturellen Möglichkeiten...

Unweit von Genua und dem Tigullio, aber auch in der Nähe des Ligurischen Höhenweges und des Aveto, verläuft das sanfte Val Fontanabuona parallel – und nicht senkrecht - zum Meer über 20 km entlang des Flusses Lavagna und der Staatsstraße 225. Es handelt sich um ein Land mit wichtigen kulturellen Möglichkeiten, Ausflügen und Exkursionen aller Art, der feinen Seide und des Dammastes, einer deftigen Gastronomie (aufgrund der fruchtbaren Gemüsegärten und Weiden), mit lebendigen Volksfesten und vor allem dem Schiefergesteins. Dieses Gestein war der Hauptzweig der Produktion und der Wirtschaft dieser Zone (denke daran, dass der Name Lavagna eben von diesem schwarzen Gestein abstammt; es wurde von Bergmännern untertags abgebaut wurde und dann zu Fuß von bloßfüßigen Frauen zu den Häfen der Küste gebracht. Das Gestein wurde spezifisch für Schreibtafeln und für die Oberfläche von Billardtischen verwendet, heute findet es neue Einsatzmöglichkeiten – Treppen, Tore, Borde - bei der Restaurierung von Altstadtzentren und zur Herstellung von anderen Gegenständen. Wird in Italien der Name Schiefergestein erwähnt, so fällt einem dazu sofort Fontanabuona (Orero, Cicagna…),ein, in dieser Gegend arbeiten etwa hundert qualifizierte Betriebe mit Beschäftigtenzahl von etwa 800 Personen.
Das Tal kannst Du von vielen Richtungen aus bequem erreichen, zum Beispiel von Genua aus über den geradeverlaufenden Tunnel Bargagli-Ferriere, von Recco aus über die Staatsstraße 333 die sanft nach Avegno und Uscio ansteigt, von Chiavari aus über Carasco, “stromaufwärts” was den Fluss betrifft. Die ganze Zone ist sehr waldig (Buchen, Haselnüsse, Kastanien…) die von Weinbergen und Olivenhainen unterbrochen sind, in der Pilzsaison trifft man viele Pilzsucher an, die sich die besten Plätze von Generation zu Generation überliefern. In Fontanabuona bestätigt sich das Klima das ganze Jahr über mild und ist daher besonders für einen Urlaub im Zeichen von Outdoor- Sport geeignet (Mountainbike, Wanderungen, Reittourismus…), nicht zu vergessen sind die ausgezeichnete Küche, was zu einem Mosaik aus Wohlbefinden für Körper und Geist beiträgt.
Das Wort Mosaik passt bestens zu dieser Gegend, auch die vielen Ortschaften erscheinen dem Besucher wie ein Mosaik, jede mit eigenem starken Charakter, mit eigenen Traditionen und Bräuchen. Jede von ihnen verdient einen nicht zu flüchtigen Besuch, und, warum auch nicht, eine kulinarische Rast.
What’s up? Was kann man im Val Fontanabuona sehen – und machen, entdecken, kosten und kaufen?
In Avegno die Glockengießereien und die Trofie(Teigwaren), unbedingt mit Pesto zu genießen (schön auch die vielen netten Häuschen zwischen Wäldern und Olivenhainen…).
In Bargagli – in der Weihnachtszeit – die tollen Grippen aus Schiefergestein und das ganze Jahr über den antiken Aquädukt, die vielen Kirchen als Zeichen einer tiefverwurzelten Religiosität der Bevölkerung (der Name Bargagli stammt angeblich vom deutschen „Berg”, ein mehrdeutiger Begriff, der an den Berg und seine stolzen Bewohner erinnert).
In Carasco, geschichtlicher Knotenpunkt der Tals, die Ruinen des Schlosses von Rivarola und hier und da Weinberge. In Cicagna das Schiefermuseum, die Brücken, die Mosaike, die Webertraditionen und die Kunst des Brotbackens.
In Cogorno die außergewöhnliche mittelalterliche Basilika San Salvatore dei Fieschi, die 1860 zum Nationaldenkmal erklärt wurde, mit herrlicher weißschwarzer Fassade, einer breiten Rosette aus Marmor und einen spektakulären Glockenturm (auf dem gleichen Platz befinden sich auch das Oratorium und der gräfliche Palast, die eine harmonische und bezaubernde Einheit bilden).
In San Colombano Certenoli die Landruhe, die Mühlen und die Pfarren (der Ortsname stammt vom berühmten irländischen Mönch, der im Frühmittelalter das Kloster von Bobbio im Val Trebbia gegründet hat, auch heute noch Ort des Glaubens und der Kultur).
In Coreglia Ligure die Wahlfahrtskirche Montallegro aus dem 16. Jhdt. und einige sehr alte Steingebäude mit Stützen für die Weinreben.
In Favale di Malvaro das Denkmal des Emigranten und das überraschende geschichtliche Museum über die ligurische Emigration (im Haus Giannini im Ortsteil Cerreto, man erreicht es über einen ehemaligen Maultier-Weg), hier wird die Geschichte derjenigen erzählt, die Fontanabuona über das Meer Richtung Amerika verlassen haben, um ihr Glück zu suchen (Amedeo Pietro Giannini zum Beispiel hat es gefunden , er hat in Kalifornien die amerikanisch-italienische Bank gegründet). In Lorsica die berühmte Seidenproduktion und die Kirche Santa Maria Regina del Creato (in der Ortschaft Barbagelata), errichtet 1972 auf einer Seehöhe von 1.125 m.
In Lumarzo Wahlfahrtskirchen und kleine Kapellen und den ruhigen Ortsteil Boasi, mit „drei Häusern oder nur einigen mehr“, wie im Gedicht „Rio Bo” von Aldo Palazzeschi beschrieben wird.
In Moconesi (zur Gemeinde gehören auch die Ortschaften Gattorna und Ferrada) die Schiefersteinbrüche und die abgeschiedene Kapelle San Rocco. In Neirone – hier lebt man noch hauptsächlich von der Landwirtschaft, Holz und Oliven – den Aufstieg (auch mit dem Mountainbike toll) auf den Monte Caucaso mit seinen 1.245 Höhenmetern und das legendäre Fest der Kartoffel, das Ende August in den Wäldern stattfindet.
In Orero, seit jeher „hin und hergerissen” zwischen der Riviera und der Provinz von Piacenza, Schiefersteinbrüche, die ländliche Ortschaft Costa di Soglio (heute verlassen, aber nicht weniger eindrucksvoll) und eine Wanderung auf den Monte Ramaceto, auf 1.345 m Seehöhe.
In Tribogna die Steinbrüche, die Kirchen, Passo Casetti und Passo Spinarola, und vor allem der sogenannte „Kolombianische Weg”, der 1991 ins Leben gerufen wurde und über 20 km in sieben Stunden Gehzeit von Terrarossa nach Quinto al Mare in der östlichen Peripherie von Genua führt. In Uscio die bekannte „Colonia Arnaldi”, die vor hundert Jahren von einem Apotheker eröffnet wurde, ein Sanatorium, indem mit Hilfe von Diäten und Kräutern versucht wurde, dem Patienten sein psychophysisches Wohlbefinden wieder zu geben. (Es besteht aus etwa zwanzig Gebäuden in einem angedeuteten Jugendstil, die einem großen Park mit Kastanienbäumen liegen), und das renovierte Turmuhrenmuseum der Familie Trebino, deren Uhren auch vom Vatikan gekauft werden. Die Gastronomie des Tals hat zwei verschiedene Schwerpunkte: auf der einen Seite stehen althergebrachte Rezepte und Zutaten, die heute vom Aussterben bedroht sind (die Aale aus dem Fluss Sturla, die „battolli” – kurze und dicke Teigwaren mit Pesto oder mit „prescinseua”, einem typischen Käse)- Suppen und Geschnetzeltes und an Feiertagen endet das Mittagessen mit dem „Pattunn-a“ (einem Kuchen aus Kastanien). Auf der anderen Seite stehen moderne leichte Rezepte im Zeichen der „immergrünen” Zutaten: Kräuter, Kartoffeln in vielen Varianten, Pansoti und Ravioli, Farinata, Fleisch vom Grill, Wurstwaren und Käse, Pilze, Kastanien.

Carasco, GE
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